FAQ / Häufige Fragen
In dieser Übersicht finden Sie Antworten zu Fragen, welche uns am häufigsten erreichen. Wir haben Ihnen diese kleine Liste zusammengestellt, damit Sie schon sehr schnell vorab einige Unklarheiten beseitigen können. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich über unser Kontaktformular oder unter info@oilandparts.de zur Verfügung!
Handelt es sich um Originalware?
Ja, wir verkaufen ausschließlich originale Neuware. Alle Artikel stammen aus aktuellen Produktionen und wir werden direkt vom Hersteller beliefert. Auf den meisten Ölen und Flüssigkeiten finden sie ein Datum aufgedruckt, dies ist das Abfülldatum und nicht das Haltbarkeitsdatum!
Wie finde ich das richtige Öl für mein Fahrzeug?
Im Handbuch bzw. Bordbuch Ihres Fahrzeuges sind Angaben und Vorschriften zum geeigneten Motoröl zu finden. Darüber hinaus können Sie auch die Ölfinder der folgenden Hersteller nutzen: Aral, Castrol, Mobil Falls Sie sich trotzdem unsicher sind, welches das richtige Öl für Ihr Fahrzeug ist, können Sie uns gern unter info@oilandparts.de oder über unser „Kontaktformular“ fragen.
Wie lange ist Motoröl haltbar?
Motoröl ist relativ lang halltbar, wenn es in einem verschlossenen Originalgebinde aufbewahrt wird. Durchschnittlich sollte eine Lagerzeit von 3-5 Jahren lt. Herstellern nicht überschritten werden. Bereits geöffnete Ölbehälter sollten nicht länger als sechs Monate gelagert werden, da es zu Wechselwirkungen mit der Außenluft kommen kann. Auf den meisten Ölen und Flüssigkeiten finden sie ein Datum aufgedruckt, dies ist das Abfülldatum und nicht das Haltbarkeitsdatum!
Wann und warum sollte Motoröl regelmäßig gewechselt werden?
Motoröl hat durch Alterung und Verschmutzung von Verbrennungsrückständen wie Ruß und Wasser sowie mechanischen Abrieb einen Verschleiß. Daher sollte Motoröl und Ölfilter regelmäßig gewechselt werden. Ein Nachfüllen von frischem Motoröl allein reicht nicht aus. Die empfohlenen Ölwechselintervalle Ihres Fahrzeuges sollten Sie daher dringend einhalten. Diese finden sie z.B. in Ihrem Serviceheft.
Sollte man den Ölfilter beim Ölwechsel auch erneuern?
Der Ölfilter spielt im Ölkreislauf eine zentrale Rolle: Er reinigt das Motoröl von Metallpartikeln, Staub und Rückständen des Verbrennungsvorganges. Nach einer gewissen Dauer und bei sehr hoher Motorbelastung setzen die herausgefilterten Partikel den Ölfilter zu und er kann das Motoröl nicht mehr ausreichend reinigen. Ist der Ölfilter komplett dicht, öffnet sich ein sogenanntes Bypass-Ventil und versorgt den Motor weiter mit Öl, damit es nicht zu einem Motorschaden kommt. Dabei gelangen aber alle schädlichen Partikeln ungefiltert in den Motor. Ebenso wie beim Motoröl gibt es auch für den Ölfilter vorgeschriebenen Wechsel-Intervalle. Bei den meisten Automodellen müssen Motoröl und Ölfilter gleichzeitig gewechselt werden. Auch wenn sie außerhalb der vorgeschriebenen Intervalle ein Ölwechsel durch führen, sollten Sie immer gleich einen neuen Filter einbauen.
Wie finde ich den richtigen Ölfilter für mein Fahrzeug?
Hierfur können Sie sie die folgenden Ölfinder der Hersteller nutzen: MANN, HiFlo
Falls Sie sich trotzdem unsicher sind, welches das richtige Öl für Ihr Fahrzeug ist, können Sie uns gern unter info@oilandparts.de oder über unser „Kontaktformular“ fragen.
Falls Sie sich trotzdem unsicher sind, welches das richtige Öl für Ihr Fahrzeug ist, können Sie uns gern unter info@oilandparts.de oder über unser „Kontaktformular“ fragen.
Wie hoch sind die Versandkosten?
Innerhalb Deutschlands zahlen Sie ja nach Artikel von nur 4,50€ bis maximal 5,90€ für Ihre Bestellung!
Der Versand ins Ausland wird nach Gewicht berechnet. Genaue Angaben hierzu finden Sie auf der Seite „Versandkosten“.
Der Versand ins Ausland wird nach Gewicht berechnet. Genaue Angaben hierzu finden Sie auf der Seite „Versandkosten“.
Versenden Sie auch ins Ausland?
Ja, ein Versand ins Ausland ist natürlich möglich. Die Versandkosten für den Versand werden nach Gewicht berechnet. Genaue Angaben hierzu finden Sie auf der Seite „Versandkosten“. Sollte Ihr Land nicht aufgeführt sein, fragen Sie uns unter Kontakt nach den Versandkosten in Ihr Land.
Wie schnell wird versendet?
Direkt nach Zahlungseingang bzw. bei Nachnahme-Bestellungen erfolgt der Versand nach Möglichkeit am selben Werktag. Die Lieferzeit beträgt in der Regel nur 1-2 Werktage. Versandtage sind Montag-Freitag. Bitte beachten Sie, dass an Bayern- und Deutschlandweiten Feiertagen kein Versand statt findet.
Mit welchem Paketdienstleister wird versendet?
Je nach Bestellung versenden wir mit den Paketdiensten DHL oder Hermes. Diese Paketdienste gewährleisteten einen schnellen und sicheren Versand der Ware. Nach dem Versand bekommen Sie automatisch eine Sendungsnummer per E-Mail zugesendet. Anhand dieser Nummer können Sie immer überprüfen wo sich Ihr Paket gerade befindet.
Ist ein Versand per Nachnahme möglich?
Ja, ein Nachnahmeversand innerhalb Deutschlands ist mit DHL möglich. Der Versand per Nachnahme ins EU-Ausland ist in folgenden Ländern möglich: Belgien, Frankreich, Italien, Lettland, Luxemburg, Österreich, Portugal, Spanien, Ungarn.
Welche Zahlungsmöglichkeiten bieten Sie an?
PayPal, Sofortüberweisung, Überweisung, Nachnahme sowie Barzahlung bei Abholung
Ist es möglich die Ware direkt bei Ihnen abzuholen?
Ja, nach Terminvereinbarung ist eine Abholung bei uns vor Ort natürlich möglich.
Hierzu nehmen sie bitte Kontakt mit uns per E-Mail oder Telefon auf („siehe Kontakt“)
Hierzu nehmen sie bitte Kontakt mit uns per E-Mail oder Telefon auf („siehe Kontakt“)
Wie kann ich einen Artikel während der Widerrufsfrist zurückgeben?
Falls Sie Ihren Artikel zurückgeben möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter info@oilandparts.de oder über unser Kontaktformular. Schicken Sie Pakete auf keinen Fall einfach unfrei an uns zurück! Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage.
Was mache ich mit Altöl?
Viele Kunden entsorgen das Altöl einfach über eine Werkstatt bzw. eine Abfalldeponie. Die Abgabe ist meistens kostenlos bzw. für ein kleines Entgelt möglich.
Alternativ können Sie uns nach Vertragsabschluss auch Altöl bis zur Menge der bei uns gekauften Motorenöle zusenden. Bitte beachten Sie aber das Altöl vom Gesetzgeber als Gefahrstoff eingestuft wird. Nutzen Sie daher Spezialverpackung und einen geeigneten Transportdienst. Die Kosten hierfür trägt der Käufer. Als weitere Alternative können Sie auch Entsorgungsfirmen oder Altölsammelstellen vor Ort nutzen.
Alternativ können Sie uns nach Vertragsabschluss auch Altöl bis zur Menge der bei uns gekauften Motorenöle zusenden. Bitte beachten Sie aber das Altöl vom Gesetzgeber als Gefahrstoff eingestuft wird. Nutzen Sie daher Spezialverpackung und einen geeigneten Transportdienst. Die Kosten hierfür trägt der Käufer. Als weitere Alternative können Sie auch Entsorgungsfirmen oder Altölsammelstellen vor Ort nutzen.
Spezifikationen
SAE-Spezifikation
Die SAE-Viskositätsklassen wurde von der Society of Automotive Engineers festgelegt, um den Verbrauchern die Auswahl des richtigen Öls zu erleichtern. Einbereichsöle haben eine Kennung im Format „SAE xx“ oder „SAE xxW“ (W = Winter). Dabei stehen die kleineren Zahlen für dünnflüssige, die größeren für zähere Öle. Mit der Einführung der Mehrbereichsöle ließ sich das System nicht mehr anwenden und wurde folglich erweitert: Das Format lautet jetzt „SAE xxW-yy“. Diese Schreibweise bedeutet, dass das betreffende Öl bei 0 °F (etwa −18 °C) in den Eigenschaften einem Einbereichsöl der Viskosität SAE xxW entspricht, bei 210 °F (etwa 99 °C) dagegen einem SAE yy-Öl.
Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager.
API-Spezifikation
API-Klassifikationen wurden vom American Petroleum Institute geschaffen. Sie definieren gewisse Mindestanforderungen an Motoröle. Es gibt unterschiedliche Klassifikationen für Ottomotoren und Dieselmotoren, gekennzeichnet durch den Buchstaben S (Service, bzw. Spark Ignition) für Ottomotoren und C (Commercial, bzw. Compression Ignition) für Dieselmotoren sowie je einen weiteren Buchstaben, der die Qualitätstufe indiziert. Je höher im Alphabet der Zusatzbuchstabe ist, umso anspruchsvoller die Prüfungen an das Öl. Somit hat ein Motoröl mit der Kennung API SL eine höhere Qualitätsklasse als eines mit API SG. Die derzeit höchsten Qualitätsklassen sind SN bzw. CJ.
Zweitaktöle: Die Klassifikationen API TA bis TC bezeichnen speziell Zweitaktöl
ACEA-Spezifikation
Die Motoröl-Spezifikationen der Association des Constructeurs Européens d’Automobiles sind den Forderungen an einen Motor für den Betrieb nach europäischen Verhältnissen angepasst und stellen derzeit (2008) die aktuelle Norm für Motoröle dar. Neben Motoren europäischer Auslegung beachten die Normen auch einige amerikanische Modelle und Prüfläufe und gewährleisten somit eine gewisse Verzahnung mit den API-Klassifikationen.
Es gibt vier Kategorien:
A = Otto-Motoren
B = kleinvolumige Dieselmotoren in PKW, Vans und Kleintransportern
C = PKW-Dieselmotoren mit Partikelfilter
E = LKW-Dieselmotoren
Diese werden noch einmal differenziert in die Klassen A für Ottomotoren und B für Dieselmotoren:
A1/B1: Leichtlauf-Motoröle, SAE 0W-30, 5W-20, 5W-30, 10W-30; abgesenkte HTHS-Viskosität (2,9–3,5 mPa×s)
A2/B2: Standard-Motoröle, HTHS-Viskosität (> 3,5 mPa×s)
A3/B3: Premium-Motoröle – besonders scherstabil, SAE 0W-X, 5W-X, 10W-40, 15W-40 für verlängerte Intervalle, HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s
A4/B4: wie A3/B3 aber auch für DI-Diesel einschließlich CR-Diesel, SAE 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40; A4 reserviert für DI-Otto; HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s
A5/B5: Premium-Leichtlauföle: ähnlich A3/B4, SAE 0W-30, 5W-30 jedoch abgesenkte HTHS-Viskosität wie A1/B1 (< 3,5 mPa×s) für verlängerte Intervalle
Die Klassifizierung C für PKW Dieselmotoren mit Partikelfilter kennzeichnet so genannte Low SAPS-Öle. Diese weisen bei der Verbrennung stark begrenzte Anteile an Sulfatasche, Phosphor und Schwefel (SAPS) auf, welche als aschebildende Bestandteile die Durchlässigkeit des Partikelfilter ungünstig beeinflussen könnten.
C1: Low SAPS Öl mit abgesenkter HTHS-Viskosität < 2,9 mPa×s, niedrige Viskosität (0W-X, 5W-X), Performance wie A5/B5 jedoch mit stark begrenzten Anteilen Sulfatasche, Phosphor, Schwefel.
C2: Low SAPS Öl mit abgesenkter HTHS-Viskosität > 2,9 mPa×s, niedrige Viskosität (0W-X, 5W-X), Performance wie A5/B5 mit begrenzten, aber höheren Anteilen Sulfatasche, Phosphor, Schwefel als für C1-04.
C3: Low SAPS Öl mit hoher HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s, niedrige Viskosität (0W-X, 5W-X), Performance wie A3/B4 mit begrenzten, aber höheren Anteilen Sulfatasche, Phosphor, Schwefel als für C1-04.
Achtung! Bei Ölen mit abgesenkter HTHS-Viskosität handelt es sich um Spezialöle, deren Einsatz voraussetzt, dass der Fahrzeughersteller die gesamte Konstruktionskette darauf abgestimmt hat. Bei älteren oder ungeeigneten Fahrzeugen können solche Öle im Extremfall sogar zu Motorschäden führen, oder es kann im Umkehrschluss der Diesel Partikelfilter sich zusetzen. Deshalb ist genau die auf die Herstellerfreigaben zu achten.
JASO-Spezifikation
Klassifizierung der Japanese Automotive Standards Organisation, eine Spezifikation für einfache Anforderungen, vor allem in Asien:
Zweitaktölklassen
Zweitaktöle werden eingeteilt in die Klassen API TA bis TC für Mofas, Motorräder, Rasenmäher, Motorsägen usw. sowie API TD und die NNMA-Klassen TC-W (entspricht API TD), TC-WII oder TC-W3 für Zweitakt-Außenbordmotoren. Auch hier gilt, dass der spätere Buchstabe beziehungsweise die höhere Ziffer für die höhere Qualität steht.
ISO-Norm / GLOBAL
GLOBAL ist eine Vereinigung Europäischer Zweitaktmotorenhersteller, welche die Leistungsforderungen in ISO Spezifikationen niederschreibt.
Spezifizierung nach API-Norm
Spezifizierung nach JASO-Norm
NMMA-Spezifikation
Für Anforderungen in Außenbordmotoren ist faktisch nur noch eine NMMA-Klasse gültig.
Die SAE-Viskositätsklassen wurde von der Society of Automotive Engineers festgelegt, um den Verbrauchern die Auswahl des richtigen Öls zu erleichtern. Einbereichsöle haben eine Kennung im Format „SAE xx“ oder „SAE xxW“ (W = Winter). Dabei stehen die kleineren Zahlen für dünnflüssige, die größeren für zähere Öle. Mit der Einführung der Mehrbereichsöle ließ sich das System nicht mehr anwenden und wurde folglich erweitert: Das Format lautet jetzt „SAE xxW-yy“. Diese Schreibweise bedeutet, dass das betreffende Öl bei 0 °F (etwa −18 °C) in den Eigenschaften einem Einbereichsöl der Viskosität SAE xxW entspricht, bei 210 °F (etwa 99 °C) dagegen einem SAE yy-Öl.
Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager.
API-Spezifikation
API-Klassifikationen wurden vom American Petroleum Institute geschaffen. Sie definieren gewisse Mindestanforderungen an Motoröle. Es gibt unterschiedliche Klassifikationen für Ottomotoren und Dieselmotoren, gekennzeichnet durch den Buchstaben S (Service, bzw. Spark Ignition) für Ottomotoren und C (Commercial, bzw. Compression Ignition) für Dieselmotoren sowie je einen weiteren Buchstaben, der die Qualitätstufe indiziert. Je höher im Alphabet der Zusatzbuchstabe ist, umso anspruchsvoller die Prüfungen an das Öl. Somit hat ein Motoröl mit der Kennung API SL eine höhere Qualitätsklasse als eines mit API SG. Die derzeit höchsten Qualitätsklassen sind SN bzw. CJ.
Zweitaktöle: Die Klassifikationen API TA bis TC bezeichnen speziell Zweitaktöl
ACEA-Spezifikation
Die Motoröl-Spezifikationen der Association des Constructeurs Européens d’Automobiles sind den Forderungen an einen Motor für den Betrieb nach europäischen Verhältnissen angepasst und stellen derzeit (2008) die aktuelle Norm für Motoröle dar. Neben Motoren europäischer Auslegung beachten die Normen auch einige amerikanische Modelle und Prüfläufe und gewährleisten somit eine gewisse Verzahnung mit den API-Klassifikationen.
Es gibt vier Kategorien:
A = Otto-Motoren
B = kleinvolumige Dieselmotoren in PKW, Vans und Kleintransportern
C = PKW-Dieselmotoren mit Partikelfilter
E = LKW-Dieselmotoren
Diese werden noch einmal differenziert in die Klassen A für Ottomotoren und B für Dieselmotoren:
A1/B1: Leichtlauf-Motoröle, SAE 0W-30, 5W-20, 5W-30, 10W-30; abgesenkte HTHS-Viskosität (2,9–3,5 mPa×s)
A2/B2: Standard-Motoröle, HTHS-Viskosität (> 3,5 mPa×s)
A3/B3: Premium-Motoröle – besonders scherstabil, SAE 0W-X, 5W-X, 10W-40, 15W-40 für verlängerte Intervalle, HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s
A4/B4: wie A3/B3 aber auch für DI-Diesel einschließlich CR-Diesel, SAE 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40; A4 reserviert für DI-Otto; HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s
A5/B5: Premium-Leichtlauföle: ähnlich A3/B4, SAE 0W-30, 5W-30 jedoch abgesenkte HTHS-Viskosität wie A1/B1 (< 3,5 mPa×s) für verlängerte Intervalle
Die Klassifizierung C für PKW Dieselmotoren mit Partikelfilter kennzeichnet so genannte Low SAPS-Öle. Diese weisen bei der Verbrennung stark begrenzte Anteile an Sulfatasche, Phosphor und Schwefel (SAPS) auf, welche als aschebildende Bestandteile die Durchlässigkeit des Partikelfilter ungünstig beeinflussen könnten.
C1: Low SAPS Öl mit abgesenkter HTHS-Viskosität < 2,9 mPa×s, niedrige Viskosität (0W-X, 5W-X), Performance wie A5/B5 jedoch mit stark begrenzten Anteilen Sulfatasche, Phosphor, Schwefel.
C2: Low SAPS Öl mit abgesenkter HTHS-Viskosität > 2,9 mPa×s, niedrige Viskosität (0W-X, 5W-X), Performance wie A5/B5 mit begrenzten, aber höheren Anteilen Sulfatasche, Phosphor, Schwefel als für C1-04.
C3: Low SAPS Öl mit hoher HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s, niedrige Viskosität (0W-X, 5W-X), Performance wie A3/B4 mit begrenzten, aber höheren Anteilen Sulfatasche, Phosphor, Schwefel als für C1-04.
Achtung! Bei Ölen mit abgesenkter HTHS-Viskosität handelt es sich um Spezialöle, deren Einsatz voraussetzt, dass der Fahrzeughersteller die gesamte Konstruktionskette darauf abgestimmt hat. Bei älteren oder ungeeigneten Fahrzeugen können solche Öle im Extremfall sogar zu Motorschäden führen, oder es kann im Umkehrschluss der Diesel Partikelfilter sich zusetzen. Deshalb ist genau die auf die Herstellerfreigaben zu achten.
JASO-Spezifikation
Klassifizierung der Japanese Automotive Standards Organisation, eine Spezifikation für einfache Anforderungen, vor allem in Asien:
| Klasse/Norm | Bemerkung |
| JASO (T904) MA | Motorradöl, 4-Takt-Motoren, geeignet für Ölbadkupplungen |
| JASO (T904) MA1 | Motorradöl, 4-Takt-Motoren, geeignet für Ölbadkupplungen |
| JASO (T904) MA2 | Motorradöl, 4-Takt-Motoren, geeignet für Ölbadkupplungen |
| JASO (T904) MB | Motorradöl, 4-Takt-Motoren mit Trockenkupplung bzw. separat geschmiertem Getriebe |
Zweitaktölklassen
Zweitaktöle werden eingeteilt in die Klassen API TA bis TC für Mofas, Motorräder, Rasenmäher, Motorsägen usw. sowie API TD und die NNMA-Klassen TC-W (entspricht API TD), TC-WII oder TC-W3 für Zweitakt-Außenbordmotoren. Auch hier gilt, dass der spätere Buchstabe beziehungsweise die höhere Ziffer für die höhere Qualität steht.
ISO-Norm / GLOBAL
GLOBAL ist eine Vereinigung Europäischer Zweitaktmotorenhersteller, welche die Leistungsforderungen in ISO Spezifikationen niederschreibt.
| Klasse/Norm | Betriebsbedingungen |
| ISO-L-EGB (Global GB) | mittel (= JASO FB) |
| ISO-L-EGC (Global GC) | mittel und raucharm (= JASO FC) |
| ISO-L-EGD (Global GD) | schwer und raucharm (> JASO FD) |
Spezifizierung nach API-Norm
| Klasse | Betriebsbedingungen |
| API-TA (TSC-1) | Mopeds |
| API-TB (TSC-2) | Motorroller und Motorräder |
| API-TB (TSC-3) | Hochleistungsmotoren |
| API-TB (TSC-4) | Außenbordmotoren entsprechend NMMA TC-WII |
Spezifizierung nach JASO-Norm
| Klasse | Betriebsbedingungen |
| JASO (M345) FA | leicht |
| JASO (M345) FB | mittel |
| JASO (M345) FC | mittel + raucharm |
| JASO (M345) FD | schwer + raucharm |
NMMA-Spezifikation
Für Anforderungen in Außenbordmotoren ist faktisch nur noch eine NMMA-Klasse gültig.
| Spezifikation | Betriebsbedingungen |
| BIA TC-W | nicht mehr gültig |
| NMMA TC-WII | nicht mehr gültig |
| NMMA TC-W3 | höchste Anforderungen für Außenbordmotoren |
Getriebeöle
API-Klassifikation
Getriebeöle werden mit dem Kürzel GL (gear lubricant) und den Ziffern 1 bis 6 beschrieben. Die Ziffern kennzeichnen die Belastbarkeit des Öls.Die API Klassifikation unterscheidet für Getriebeöle die Abstufungen:
Arten von Motorenöle
Moderne Motorenöle basieren je nach ihrer Art und Leistungsfähigkeit auf unterschiedlichen Basisölen oder auf den sich daraus ergebenden Basisölmischungen. Zusätzlich werden Additive eingesetzt, die unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. Nur eine ausgewogene Formulierung (Basisöl und Additivkomponenten) ergibt ein leistungsstarkes Motorenöl.
Mineralisch – Teilsynthetisch – Synthetisch
Grundsätzlich wird zwischen mineralischen, teilsynthetischen und synthetischen Ölen unterschieden.
Synthetische Schmierstoffe sind zusammengesetzte Schmierstoff. Ausgangsprodukt für deren Produktion sind die Kohlenwasserstoffmoleküle des Rohöls. Diese werden durch einen speziellen Prozess in mehrere Teile zerlegt und durch eine Synthese – wie bei einem Bauskasten - wieder neu zusammengesetzt. So entsteht ein „maßgeschneidertes Motorenöl“ auf Basis eines Naturprodukts mit verbesserten Eigenschaften unter Temperatur-, Druck- und Lastbedingungen.
Mineralische Grundöle werden aus Rohöl, bzw. den darin vorkommenden Kohlenwasserstoffmolekühlen gewonnen und zwar durch Destillation. Da das Öl nicht mittels einer Synthese weiter verfeinert wird, ist es nur bedingt für moderne Motoren einsetzbar.
Eine Mischung aus Beidem stellen die teilsynthetischen Motorenöle dar. Sie setzten sich aus mineralischem und synthetisiertem Öl zusammen.
Getriebeöle werden mit dem Kürzel GL (gear lubricant) und den Ziffern 1 bis 6 beschrieben. Die Ziffern kennzeichnen die Belastbarkeit des Öls.Die API Klassifikation unterscheidet für Getriebeöle die Abstufungen:
| Klasse | Anwendung/Betriebsbedingungen |
| API GL-1 | Öle für leichte Anwendungen. Die Öle sind nicht additiviert. Gelegentlich sind geringe Anteile von Antioxidantien, Korrosionshemmer oder Schaumverhüter hinzugefügt. Die Klassifikation API GL-1 ist für Kegelradverzahnungen, Schneckengetriebe sowie nicht synchronisierte Schaltgetriebe in LKW oder Agrarmaschinen vorgesehen. |
| API GL-2 | Öle für gemäßigte Anwendungen. Die Öle enthalten verschleißmindernde Zusatzstoffe und sind für höher belastete Schneckengetriebe vorgesehen. Für die einwandfreie Schmierung von Getrieben in Traktoren und Agrarmaschinen empfohlen. |
| API GL-3 | Öle für gemäßigte Anwendungen. Die Öle enthalten bis zu 2,7 % an Zusatzstoffen. Zur Schmierung von Kegelradgetrieben und Getrieben von LKW. Für Hypoidgetriebe nicht empfohlen. |
| API GL-4 | Öle für leichte bis schwere Bedingungen. Die Öle enthalten bis zu 4 % an verschleißmindernden Additiven. Zur Schmierung von Kegelrad- und Hypoidgetrieben mit kleinem Achsversatz, Getrieben von LKW sowie Hinterachsgetrieben. Empfohlen für nicht synchronisierte Schaltgetriebe in US-amerikanischen Lastkraftwagen, Traktoren und Omnibussen, für Haupt- und Nebengetriebe von allen Fahrzeugen. Diese Öle bilden besonders in Europa den Mindeststandard aller synchronisierten Schaltgetriebe. |
| API GL-5 | Öle für raue Bedingungen. Die Öle enthalten bis zu 6,5 % an verschleißmindernden Additiven. Zur Schmierung von Kegelrad- und Hypoidgetrieben mit großem Achsversatz. Als Universalöl für alle Differentialgetriebe außer Gangschaltungs-Getrieben. Manche dieser Öle weisen besondere Herstellerfreigaben auf, welche dann nur zur Schmierung der zugehörigen Gangschaltungs-Getriebe verwendet werden können. Öle nach API GL-5 können in Sperrdifferentialen verwendet werden, sofern die Öle den Spezifikationen gemäß MIL-L-2105D oder ZF TE-ML-05 entsprechen. Typischerweise ist die Klassifizierung dann beispielsweise API GL-5+ oder API GL-5 LS[4]. |
| API GL-6 | Öle für sehr raue Bedingungen (sehr hohe Gleitgeschwindigkeit an den Zahnflanken und erhebliche Stoßbelastungen). Die Öle enthalten bis zu 10 % an verschleißmindernden Additiven. Es hat sich allerdings gezeigt, dass GL-5 die Spezifikationen ebenso ausreichend erfüllt. Daher wurde die Spezifikation GL-6 zurückgezogen. |
Arten von Motorenöle
Moderne Motorenöle basieren je nach ihrer Art und Leistungsfähigkeit auf unterschiedlichen Basisölen oder auf den sich daraus ergebenden Basisölmischungen. Zusätzlich werden Additive eingesetzt, die unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. Nur eine ausgewogene Formulierung (Basisöl und Additivkomponenten) ergibt ein leistungsstarkes Motorenöl.
Mineralisch – Teilsynthetisch – Synthetisch
Grundsätzlich wird zwischen mineralischen, teilsynthetischen und synthetischen Ölen unterschieden.
Synthetische Schmierstoffe sind zusammengesetzte Schmierstoff. Ausgangsprodukt für deren Produktion sind die Kohlenwasserstoffmoleküle des Rohöls. Diese werden durch einen speziellen Prozess in mehrere Teile zerlegt und durch eine Synthese – wie bei einem Bauskasten - wieder neu zusammengesetzt. So entsteht ein „maßgeschneidertes Motorenöl“ auf Basis eines Naturprodukts mit verbesserten Eigenschaften unter Temperatur-, Druck- und Lastbedingungen.
Mineralische Grundöle werden aus Rohöl, bzw. den darin vorkommenden Kohlenwasserstoffmolekühlen gewonnen und zwar durch Destillation. Da das Öl nicht mittels einer Synthese weiter verfeinert wird, ist es nur bedingt für moderne Motoren einsetzbar.
Eine Mischung aus Beidem stellen die teilsynthetischen Motorenöle dar. Sie setzten sich aus mineralischem und synthetisiertem Öl zusammen.
